Bis vor ein paar Tagen haben wir uns noch sehr viel bewegt, wenn auch nicht immer bewusst: wir sind zum Bus gegangen, von der U-Bahn zum Arbeitsplatz, mit dem Rad ins Büro gefahren. Wir waren einkaufen, mit den Kindern am Spielplatz, haben sie zur Schule begleitet oder zu Fuß vom Kindergarten abgeholt. Wir sind öfters mit Freunden spazieren gegangen, waren im Fitnesscenter, beim Schwimmtreff oder im Spinning Kurs…

Jetzt sitzen wir zu Hause fest. Wir alle kennen eine ähnliche Situation, wenn wir krank sind: man liegt nur herum, alles tut einem weh und man hat schlechte Laune. So lange wir uns noch nicht körperlich schonen müssen, ist es wichtig, dass wir uns bewegen. Denn bei körperlichen Aktivitäten werden Stresshormone abgebaut. Gerade jetzt umso wichtiger, da wir im Moment viel mehr Stress, v.a. psychischer Natur, ausgesetzt sind.

Die alltägliche Bewegung fehlt uns, aber wir haben ein paar Tipps, die jeder in seiner Wohnung oder seinem Haus machen kann:

  • Machen Sie sich einen Tages-/Wochenplan, wann Sie was für Ihr Wohlfühlen tun.
  • Planen Sie Pausen ein, Sie können jetzt Dinge tun, die in den meisten Firmen nicht möglich sind: Timer stellen – alle 2 Stunden für 5-10 min Bauch-Rumpf-Übungen, Kniebeugen etc. machen
  • Während das Nudelwasser kocht, können Sie ein paar Kniebeugen oder Dehnungsübungen machen.
  • Beim Zähneputzen können Sie Ihren Gleichgewichtssinn trainieren, indem Sie zum Beispiel in der Früh immer am linken Bein stehen und am Abend immer am rechten. Oder Sie wechseln vom Zehen- auf den Fersenstand oder spannen Ihr Hinterteil an. Das gleiche geht auch beim Bügeln oder Gemüse schneiden.
  • Tanzen Sie beim Staubsaugen oder machen Sie dabei große Ausfallschritte.
  • Sie verbringen jetzt mehr Zeit am Telefon. Gehen Sie ein paar Schritte während Sie telefonieren oder versuchen Sie folgende Übung während Sie telefonieren: Sie suchen sich eine Wand, gehen mit geradem Rücken und angewinkelten Knien (90 Grad) in die Hocke.
  • Sie wohnen in einem Haus? Gehen oder laufen Sie öfter die Treppe rauf und runter.
  • Beim Fernsehen runter von der Couch: Kniebeugen, Sit-Ups, Ausfallschritte, Liegestütz,… Variieren Sie zum Beispiel die Übung von Werbepause zu Werbepause.
  • Nutzen Sie Ihr Amazon Prime oder Netflix Abo, Internetportale (YouTube usw), wo unterschiedliche Bewegungskurse angeboten werden: Yoga, Bauch-Beine-Po-Training, Fit ohne Geräte für Männer, Rückentraining etc. Sie brauchen sich nicht schämen, weil Sie eine Übung noch nicht perfekt können oder schnell außer Atem sind – es sieht Sie ja keiner außer vielleicht Ihrer Familie.
  • Morgengymnastik klingt banal? Bis jetzt gab es eigentlich keinen Grund, 10 Minuten früher aufzustehen, um den Tag mit ein paar Übungen zu starten. Die Zeit, die Sie jetzt nicht mehr benötigen, um zu Ihrer Arbeit zu gelangen, da Sie ja von zu Hause aus arbeiten, können Sie ab sofort für Morgengymnastik nutzen: Machen Sie Yogaübungen, Kniebeugen, Armkreise oder Hampelmänner.

B.R.: Oder Sie machen es wie ich, drehen die Musik laut auf und tanzen mit der ganzen Familie im Wohnzimmer. Das tut so richtig gut!

Eigentlich ganz einfach, körperliche Bewegung im Alltag oder zu Hause einzubauen, oder? Sie werden merken, dass Sie sich nach körperlichen Aktivitäten gleich viel besser und entspannter fühlen, auch wenn einmal ein Muskelkater auftaucht, weil man eine Übung zu intensiv ausgeführt hat, der geht wieder weg und Ihr Fitness-Status und vor allem ihr Wohlbefinden werden sich verbessern. Vielleicht können Sie auch Ihre Kinder oder Ihren Partner für mehr Bewegung im Alltag begeistern? Denn gemeinsam macht es mehr Spaß!

Wir unterstützen Sie auch gerne mit weiteren Tipps oder einer Beratung und Coaching aus unserem Experten-Netzwerk. Darüber hinaus können Sie mit unserer benutzerfreundlichen App sowie eines Brustgurtes jederzeit Ihr Belastungs- und Stresslevel selbst messen und gegensteuern!

Hier bekommen Sie noch einen kleinen Einblick zu Ihren Möglichkeiten mit der ABIOS-App… 

Bleiben Sie gesund und entspannt,
Ihr ABIOS Team!

 

Hinweis: Die Informationen auf den ABIOS-Seiten ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung.
Bei Krankheits-Symptomen folgen Sie bitte unbedingt den Anweisungen des Gesundheitsministeriums oder kontaktieren Sie Ihren Arzt!