Unsicherheit, Angst, Überforderung, Stress… das sind nur einige der Gefühle, die die Menschen in der aktuellen Corona-Situation fühlen. Viele würden Hilfe benötigen, die Gespräche mit Partner/Freunden reichen nicht mehr aus. Und auch wenn gerade keine direkte Beratung möglich ist, können Sie weiterhin für Ihre KlientInnen da sein – egal, ob am Telefon oder Online.

Wie starte ich mit Online-Beratung?
Überlegen Sie, welche Art der Beratung für Sie und auch Ihre KlientInnen möglich ist. Mit welchen Hilfsmitteln kennen Sie und Ihre KlientInnen sich schon aus?

  • Am einfachsten ist sicher die Beratung am Telefon, da weder Sie noch Ihre KlientInnen zusätzliche technische Hilfsmittel benötigen. Der Fokus liegt voll auf dem Gespräch: Da Sie die Mimik und Gestik aber nicht sehen können, sollten Sie beide sicher gehen, dass der Empfang gut ist und Sie wirklich ungestört sind.
  • Gerade wenn Sie bzw. Ihre KlientInnen jetzt zeitlich nicht so flexibel sind, können Sie eine Beratung per E-Mail anbieten. Die meisten Menschen besitzen bereits eine E-Mail-Adresse, müssen sich sozusagen mit nichts Neuem beschäftigen, kein Programm runterladen oder User anlegen. Informieren Sie Ihre KlientInnen vorab, in welchem angemessenen Rahmen Sie ihnen antworten werden (z.B. innerhalb von 24 Stunden). Da Sie zeitlich versetzt miteinander kommunizieren, können Sie zwar beide Fragen/Antworten ganz genau formulieren und den Kommunikationsverlauf immer wieder nachlesen. Sie als Therapeut können allerdings nicht direkt auf die Person einwirken bzw. in das Gespräch eingreifen oder nachhaken. Deshalb kann es auch zu Missverständnissen kommen.
  • Die Beratung in einem Chat (z.B. WhatsApp, Skype, Facebook Messenger) kann sowohl zeitgleich als auch zeitversetzt stattfinden. Wenn die Beratung zeitgleich stattfindet, kann die schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeit zu einer Herausforderung werden. Die Sätze werden meist kurz gehalten, längere Pausen zwischen den Fragen/Antworten sollen vermieden werden, damit es nicht zu Verunsicherung kommt.
  • Eine Videokonferenz ist einer persönlichen, direkten Beratung wahrscheinlich am ähnlichsten: Sie sehen Ihre KlientInnen, auch wenn direkter Augenkontakt selten möglich ist, da man entweder auf die Kamera oder den Bildschirm schaut. Trotzdem stehen Ihnen Mimik und Gestik als zusätzlicher Kommunikationskanal zur Verfügung. Viele Videokonferenzdienste werden aufgrund der Corona-Situation zurzeit gratis angeboten (z.B. von Microsoft, Google, Zoom, Cisco).

Da die Online-Beratung für Sie beide so einfach wie möglich sein soll, geben wir Ihnen in einem unserer nächsten Blogs einen Überblick über die unterschiedlichen Anbieter von Videotelefondiensten.

Nutzen Sie jetzt ABIOS unterstützend für Ihre Beratungen:
Auch wenn Sie keinen direkten Kontakt mit Ihren KlientInnen haben, sehen Sie, wie es ihnen geht: Ihre KlientInnen können ihren Schlaf oder ihre Aktivitäten messen und sehen in der live App, wie sich Ihre Beratung auswirkt: welche Tipps helfen bzw. wie verändert sich ihr Vitalstatus.
Im Webportal haben Sie jederzeit Zugriff auf die Auswertungen der Messungen, die Sie z.B. per E-Mail an Ihre KlientInnen schicken können und danach am (Video)Telefon besprechen können. Oder Sie gehen die Messungen gemeinsam in einer Videokonferenz mit Hilfe von Screen-Sharing durch.

App, HRV-Messgurt Anleitung

Optional besteht auch bzgl. Mess-Equipment kein zusätzlicher Aufwand für Sie. Bei Bedarf erhalten Ihre KlientInnen alle nötigen Unterlagen (Anleitungen, Zugang zur App, Brustgurt etc.) von uns direkt.

Wir bieten Ihnen online eine Einschulung an und sind Ihnen, wenn nötig auch bei der Interpretation der Ergebnisse behilflich.

ABIOS ist einfach und benutzerfreundlich – Überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten der ABIOS App.

Bleiben Sie gesund und entspannt,
Ihr ABIOS Team