Schlecht geschlafen? Und keine Ahnung, an was das liegen könnte? Auch wenn es Sie vielleicht nicht wirklich beruhigt, Sie sind nicht alleine, denn jeder vierte Österreicher leidet an Schlafstörungen. Vielleicht liegt es ja an Ihrer Schlafumgebung:

Die optimale Temperatur im Schlafzimmer sollte zwischen 16 und 18 Grad betragen. Lüften Sie deshalb vor dem Schlafen gehen noch einmal ordentlich durch.

Außerdem sollten Sie Störfaktoren wie Lärm oder helles Licht in Ihrem Schlafzimmer vermeiden. Dunkeln Sie Ihr Schlafzimmer mit Vorhängen ab, die, genauso wie Teppiche, gleichzeitig Lärm schlucken. Wenn Sie in der Nacht aufstehen müssen, zB für einen Toilettengang, sollten Sie deshalb auch so wenig Licht wie möglich machen, damit Sie nicht sofort im Wachzustand sind und wieder ohne Probleme weiterschlafen können.

Verbannen Sie Handys, Fernseher und Tablets aus Ihrem Schlafzimmer. Denn das blaue Licht elektronischer Medien hält wach – der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus geht verloren, der sich an hell und dunkel orientiert: Ihrem Körper wird durch das Display signalisiert, dass es noch hell ist und hindert Sie so am Schlafen. Außerdem wird das Schlafhormon Melatonin reduziert, wenn man insgesamt mehr als 1,5 h pro Tag am Handy verbringt.

Schlaffördernd wirken hingegen Kräuterkissen, die Sie auf Ihren Kopfpolster oder Ihr Nachtkästchen legen. Sie haben eine beruhigende Wirkung und tragen so zur Entspannung von Geist und Körper bei. Vertrauen Sie auf Ihr Innerstes und finden Sie selbst heraus, welche Kräuter Ihnen guttun: Hopfen, Baldrian, Melisse, Lavendel, Kamille, Rosenblüten…

Kräuterkissen gegen Schlafstörungen selber machen:
Kleines Säckchen aus Leinen
Getrocknete Hopfenblüten, Zirbenspäne, Lavendelblüten, Rosenblütenblätter
1-2 Tropen ätherisches Lavendelöl
Das Duftsäckchen zu gleichen Teilen mit den gemischten, getrockneten Zutaten befüllen. Das ätherische Öl kann auch auf den Stoff gegeben werden und wenn es verdampft ist, einfach wieder neu beträufeln. Im Laufe der Zeit lassen Geruch und damit auch die Wirkung der Blüten nach. Deshalb sollte man die Mischung spätestens nach einem Jahr vollständig erneuern.

Vielleicht liegt es aber auch an Ihrem Bett bzw. daran, wo Ihr Bett steht: Da Sie ein Drittel Ihres Lebens mit Schlafen verbringen, sollten Sie nicht beim Bett sparen. Ihr Bett sollte keine Geräusche machen, wenn Sie sich in der Nacht umdrehen. Vor allem wenn Sie nach einem Umzug bzw. nachdem Sie Ihr Schlafzimmer umgestellt haben, schlecht schlafen, obwohl Sie bisher keine Schlafstörungen hatten, kann es auch helfen, das Bett wieder umzustellen: Sie gehören vielleicht zu den Menschen, die auf Wasseradern oder Elektrosmog reagieren. Lassen Sie Ihr Schlafzimmer austesten bzw. besorgen Sie sich einen Netzfreischalter. Ein altes Empfinden ist übrigens auch, dass das Bett weit entfernt von der Tür, ihr aber zugewandt ist, damit man eine Gefahr rechtzeitig erkennen und flüchten konnte.

Sie sind neugierig geworden, auf mehr Tipps zum Thema Schlafstörungen? Oder Sie möchten genau wissen, welche Auswirkungen die Veränderungen in Ihrem Schlafzimmer haben? Dann messen Sie mit Hilfe der ABIOS App Ihren Schlaf und sehen selbst, was sich positiv oder negativ auf Ihr Schlafverhalten auswirkt. Mehr dazu unter ABIOS.coach.

 

Hinweis: Die Informationen auf den ABIOS-Seiten ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung.