Schon wieder schlecht geschlafen? Sie haben schon für ein paar Änderungen in Ihrem Schlafzimmer gesorgt – das Handy aus Ihrem Schlafzimmer verbannt, Sie lüften ausgiebig vor dem Schlafen gehen, könnten aber trotzdem noch ein bisschen besser schlafen. Dann liegt es vielleicht an Ihrem Schlafoutfit.

„Grün sorgt durch seine harmonisierende, beruhigende Wirkung für körperliche, geistige und seelische Ausgeglichenheit. Blau sorgt für Entspannung. Außerdem haben Blautöne im Sommer eine kühlende Wirkung.“

Mit dem Wissen um diese Farben fällt es Ihnen vielleicht in Zukunft leichter, sich für ein bequemes Schlafoutfit zu entscheiden.

Da Sie ein Drittel Ihres Lebens durchschnittlich mit Schlaf verbringen, sollten Sie auch bei Ihrem Schlafoutfit nicht sparen: Egal ob Pyjama, Nachthemd oder T-Shirt: anstatt modisch gestylt im Bett zu liegen, ziehen Sie ein bequemes, atmungsaktives und feuchtigkeitsregulierendes Schlafoutfit an. Alle synthetischen Materialen gehören raus aus dem Bett, dafür natürliche Materialien wie Baumwolle, Seide oder Viskose wählen. Das gilt natürlich auch für die Bettwäsche.

Mit kalten Füßen kann man schlecht einschlafen, genauso wenig, wenn einem am ganzen Körper kalt ist: Unser Körper senkt beim Schlafen bis ca. 3 Uhr die Körperkerntemperatur um ein Grad ab. Kalte Füße sind ein Zeichen dafür, dass uns nicht warm ist, dh wir können die Körperkerntemperatur nicht absenken, der Melatoninspiegel (Schlafhormon) sinkt und der Körper blockiert folglich das Einschlafen. Gehen Sie deshalb mit warmen Socken schlafen, machen Sie ein Fußbad oder verwenden Sie eine Wärmflasche, wenn Sie kalte Füße haben.

Liegen Sie auf Ihrer Matratze gut? Passt die Matratze zu Ihrer Liegeposition bzw. zu Ihrem Körpergewicht? Bei hohem Körpergewicht muss die Matratze zum Beispiel eine andere Festigkeit aufweisen als bei Kindern. Außerdem gibt es für Bauch, Rücken- und Seitenschläfer unterschiedliche Matratzentypen. Auch das Alter Ihrer Matratze spielt eine Rolle. Nach ca. 8 bis 10 Jahren sollten Sie Ihre Matratze austauschen, da eine alte Matratze zu Rückenproblemen führen kann.

Sind Ihre Bettwäsche bzw. Bettdecke der Jahreszeit angepasst? Es macht durchaus Sinn, zwischen Sommer- und Winterbettwäsche bzw. – decke zu unterscheiden. Bettdecken sind durch ihre Machart und ihr Füllmaterial auf bestimmte Jahreszeiten abgestimmt. Ist Ihre Bettdecke generell lang genug, um sich richtig schön einmummeln zu können? Bei einer Körpergröße bis zu 1,80 sollte die Bettdecke 135 x 200 cm groß sein. Sind Sie größer, dann sollte Ihre Bettdecke 155 x 200 cm groß sein. Nichts ist ungemütlicher, als wenn man im Schlaf seine Bettdecke verliert oder die Zehen rausschauen und einem dadurch kalt wird. Das gleiche gilt, wenn man sich die Bettdecke mit jemanden teilen muss: Wenn die Decke nicht groß genug ist, wird sie einem vom Bettpartner weggezogen und man wird durch das ständige Hin- und Herziehen der Bettdecke munter.

Sie möchten genau wissen, welche Auswirkungen die Veränderungen an Ihrem Schlafoutfit haben? Dann messen mit Hilfe der ABIOS App Ihren Schlaf und sehen selbst, was sich positiv oder negativ auf Ihr Schlafverhalten auswirkt. Mehr dazu unter ABIOS.coach.

Hinweis: Die Informationen auf den ABIOS-Seiten ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung.